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Kerzenaktion 2025 – 12 434 leuchtende Kerzen für 12 434 fehlende Kinderleben

Am Abend des 29. November 2025 kamen rund 400 Personen nach Bern, um den Bundesplatz in ein Lichtermeer zu verwandeln. Dabei ging es nicht um eine «schöne romantische Stimmung», sondern um ein ehrendes Gedenken – für all jene 12 434 Kinder, denen im Jahr 2024 verwehrt worden war, lebendig geboren zu werden. Hunderte Passanten wurden Zeugen dieser zeitweiligen Mahnstätte. In Ansprachen griffen je ein Nationalrat aus EVP und EDU den Faden des Lebensschutzes aus parlamentarischer Sicht auf.

«Eine Kerze für jedes abgetriebene Kind – ein Licht für jedes fehlende Kinderleben»: Dies war der Inhalt dieses Abends im Angesicht des Bundeshauses. In einem Festzelt versammelten sich alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer und konnten sich mit einem Sandwich und wärmendem Punsch für den Einsatz draussen auf dem Platz stärken. Angela Agostino, Anwältin und Mitglied des Vorstandes des Vereins Mamma, moderierte durch den Abend. Vereinspräsident Dominik Müggler führte mit einfühlsamen Worten in den Gedenkanlass ein.

Zwei Nationalräte berichteten von den Motionen, die sie zusammen mit etlichen Mitunterzeichnern in der Herbstsession eingereicht haben bzw. jetzt in der Wintersession einreichen werden.

Letzteres wird Marc Jost (EVP) tun: Eine Motion soll den Bundesrat beauftragen, «ein umfassendes Massnahmenpaket (‹Futura sicura›) zu erarbeiten, mit dem klaren Ziel, die Fertilitätsrate von gegenwärtig tiefen 1,29 Kindern pro Frau in der Schweiz langfristig und substanziell anzuheben, und über den Erfolg der getroffenen Massnahmen dem Parlament jährlich Bericht zu erstatten.»

Erich Vontobel (EDU) seinerseits hat am vergangenen 24. September eine Motion eingereicht, die den Bundesrat beauftragt, «die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit für Schwangerschaftsabbrüche, bei denen das Leben der Mutter durch die Schwangerschaft aus somatischen Gründen nicht direkt bedroht ist, Selbstbehalt und Franchise weiterhin beibehalten werden.» Nach jetzigem Stand der Parlamentsbeschlüsse würden Abtreibungen in der Schweiz sonst ab 2027 erstmals vollständig gratis (Wegfall von Selbstbehalt und Franchise)!

Um halb sieben Uhr verliessen dann alle Helferinnen und Helfer das Zelt und machten sich draussen unter dem klaren Sternenhimmel startklar zum ‹Fluten› des Bundesplatzes mit dem Lichtermeer. In Jutetaschen und alsbald auf dem Platz leuchteten die Tausenden Kerzenlichter. In den Fenstern des Bundeshauses reflektierten sie, als wären sie schon drinnen.

Nicht nur die Helferinnen und Helfer selbst, auch die Hunderten zufällig vorbeikommenden Menschen zeigten sich bewegt und beeindruckt von der so hell erleuchteten Mahnstätte für die abgetriebenen Kinder.

Auf einem 35 Meter langen Spruchband war zu lesen: «12 434 leuchtende Kerzen für 12 434 fehlende Kinderleben – Mehr Unterstützung für Mütter ist dringend nötig, denn Kinder sind unsere Zukunft!»

Für weitere Informationen:
Verein Mamma, Postfach, 4142 Münchenstein
061 703 03 07 | info@vereinmamma.ch

… um Leben zu schützen!

Jeder Beitrag zählt. Herzlichen Dank!

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